Produkt · Ökobilanz (LCA)

Ökobilanz (LCA) für Gebäude berechnen

Das Ökobilanz-Modul von CircularLCA berechnet Treibhauspotenzial und Primärenergie über den gesamten Lebenszyklus – vom ersten Entwurf bis zum Nachweis für DGNB, QNG, BNB, EU-Taxonomie und GModG. Aus einem Gebäudemodell, nach DIN EN 15978.

Über 500 Planungsbüros, Bestandshalter und Bauunternehmen arbeiten mit CircularLCA

Treibhauspotenzial (GWP) kg CO₂-Äq. / m² NRF · a · 50 Jahre 4,68 Gesamt A–C A1–A3 Herstellung 3,38 B4 Austausch 0,74 B6 Betrieb 0,41 C3–C4 Entsorgung 0,15 D Gutschriften −0,46 Graue Emissionen Betriebsemissionen außerhalb der Systemgrenze
  • QNG-validiertGütegemeinschaft Gebäudebilanzierung
  • Mitautor DIN SPEC 91606Rechengrundlage der GModG-Ökobilanz
  • ÖKOBAUDAT & EPDsZertifizierungskonforme Datensätze
  • 10.000+ Ökobilanzenerstellt mit CircularLCA

Das Ökobilanz-Modul

Alles für die Gebäude-Ökobilanz in einer Software

Einblicke

So sieht die Ökobilanz in CircularLCA aus

Screenshots aus unserem Demo-Gebäude.

Anforderungswerte auf einen Blick

Treibhauspotenzial und Primärenergie mit den Anforderungswerten für QNG-PLUS und QNG-PREMIUM.

  • Aufteilung nach Herstellung, Sockelbetrag und Betrieb
  • Gutschriften (Modul D) informativ ausgewiesen
  • Vollständigkeit der Zuordnung immer sichtbar
QNG-Dashboard in CircularLCA mit Treibhauspotenzial und Primärenergie

Grundlagen

Was ist eine Ökobilanz für Gebäude?

Die Ökobilanz – englisch Life Cycle Assessment (LCA) – bewertet die Umweltwirkungen eines Gebäudes über seinen gesamten Lebenszyklus. Sie zeigt, wie viel Treibhausgas bei Herstellung, Errichtung, Nutzung und Rückbau entsteht und wie viel Primärenergie dafür eingesetzt wird.

Gerechnet wird nach der DIN EN 15978. Die Umweltdaten der Bauprodukte stammen aus der ÖKOBAUDAT des BMWSB und aus Umweltproduktdeklarationen (EPDs) nach DIN EN 15804. Üblich ist ein Betrachtungszeitraum von 50 Jahren.

Weil die Herstellung der Baustoffe bei effizienten Neubauten einen großen Teil der Lebenszyklus-Emissionen ausmacht, ist die Ökobilanz das zentrale Werkzeug, um graue Emissionen sichtbar zu machen und gezielt zu senken.

CO₂ Hotspot Analyzer Anteil am Treibhauspotenzial nach DIN 276 351 Deckenkonstruktion Stahlbeton C30/37 32 % 331 Tragende Außenwände Mauerwerk, gemauert 21 % 337 Elementierte Außenwände Pfosten-Riegel-Fassade, Aluminium 12 % 363 Dachbeläge Dämmung, Abdichtung 7 % Optimierungspotenzial anzeigen

Lebenszyklus nach DIN EN 15978

Die Phasen einer Gebäude-Ökobilanz

Welche Module in die Bewertung eingehen, legt das jeweilige System fest – CircularLCA bildet alle ab.

  • A1–A5

    Herstellung & Errichtung

    Rohstoffgewinnung, Transport und Produktion der Baustoffe sowie Transport zur Baustelle und Einbau.

  • B1–B7

    Nutzung

    Instandhaltung und Austausch von Bauteilen (B4) sowie der Energiebedarf im Betrieb (B6).

  • C1–C4

    Lebensende

    Rückbau, Transport, Abfallbehandlung und Beseitigung der Baustoffe am Ende der Nutzung.

  • D

    Jenseits der Systemgrenze

    Recycling- und Wiederverwendungspotenzial – informativ ausgewiesen, nicht im Gesamtwert.

Kennwerte

Was die Ökobilanz misst

  • GWP

    Treibhauspotenzial

    In kg CO₂-Äquivalent pro m² und Jahr – die zentrale Kennzahl für QNG, DGNB, EU-Taxonomie und GModG.

  • PENRT · PERT

    Primärenergie

    Nicht erneuerbare und erneuerbare Primärenergie über den Lebenszyklus, u. a. mit Anforderungswerten im QNG.

  • ODP · AP · EP · POCP

    Weitere Wirkungskategorien

    Ozonabbau, Versauerung, Überdüngung und Sommersmog – gefordert etwa im DGNB-Kriterium ENV1.1.

Über die Ökobilanz hinaus

Lebenszykluskosten und Gebäuderessourcenpass aus demselben Modell

Die Daten Ihrer Ökobilanz nutzen Sie weiter: für die Lebenszykluskosten (LCC) nach DIN 18960 und dem DGNB-23-Tool und für den Gebäuderessourcenpass mit Zirkularitätsindex. So sehen Sie ökologische und ökonomische Wirkung Ihrer Entscheidungen nebeneinander.

Circularity Performance Index Bewertung der Kreislauffähigkeit · 0–100 72 von 100 Punkten Materialherkunft Demontierbarkeit Wiederverwendung Trennbarkeit Gebäuderessourcenpass bereit

Kundenstimmen

Was Planende über CircularLCA sagen

CircularLCA liefert uns nicht nur eine leistungsstarke Ökobilanz-Software, sondern steht uns auch mit einem erfahrenen Expertenteam in unseren Projekten zur Seite.

Fabian RitterGeschäftsführer | Geiger Stammhaus

CircularLCA erleichtert unseren Arbeitsalltag spürbar – insbesondere bei der Erstellung und Einreichung von Ökobilanzen auf unterschiedlichen Berechnungsgrundlagen.

Anna Joelle BourgettNachhaltigkeitsmanagerin bei K&P Bauphysik GmbH

CircularLCA hat uns gezeigt, wie unkompliziert Ökobilanzierung sein kann.

Dr. Andrea Kühn-StevenNachhaltigkeitsmanagerin bei TM Ausbau

Häufige Fragen zur Ökobilanzierung von Gebäuden

Was ist eine Ökobilanz für Gebäude?

Eine Ökobilanz (Life Cycle Assessment, LCA) erfasst die Umweltwirkungen eines Gebäudes über seinen gesamten Lebenszyklus – von der Herstellung der Baustoffe über Errichtung und Nutzung bis zu Rückbau und Entsorgung. Grundlage ist die DIN EN 15978; die Daten der Bauprodukte stammen aus der ÖKOBAUDAT und aus Umweltproduktdeklarationen (EPDs) nach DIN EN 15804.

Welche Lebenszyklusphasen werden betrachtet?

Die DIN EN 15978 gliedert den Lebenszyklus in Module: A1–A3 Herstellung, A4–A5 Errichtung, B1–B7 Nutzung (u. a. Austausch von Bauteilen und Betriebsenergie), C1–C4 Lebensende sowie Modul D für Vorteile außerhalb der Systemgrenze wie das Recyclingpotenzial. Welche Module in die Bewertung eingehen, legt das jeweilige System fest – etwa DGNB, QNG oder die DIN SPEC 91606 für das GModG.

Welche Daten brauche ich für eine Ökobilanz?

Mengen und Massen der Bauteile – aus dem BIM-Modell (IFC, Revit) oder aus einer Bauteilliste –, die Zuordnung zu passenden Datensätzen sowie für den Betrieb den Energiebedarf aus der Energiebedarfsberechnung. In CircularLCA übernehmen Sie das Gebäude per Import; das regelbasierte Mapping ordnet die Positionen den Datensätzen zu.

Wann im Projekt sollte die Ökobilanz erstellt werden?

So früh wie möglich. Die großen Hebel – Tragwerk, Baustoffwahl, Bestandserhalt – werden in den frühen Leistungsphasen entschieden. Eine erste Variantenbetrachtung mit groben Bauteilaufbauten lohnt sich deshalb schon im Entwurf; der Nachweis für die Zertifizierung folgt auf derselben Datenbasis.

Ist eine Ökobilanz für Gebäude Pflicht?

Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) wird sie es: ab 2028 für Neubauten mit mehr als 1.000 m² Nutzfläche, ab 2030 für alle Neubauten. Schon heute ist sie Voraussetzung für das QNG-Siegel und damit für die KfW-Förderung Klimafreundlicher Neubau, Teil von DGNB und BNB und für größere Neubauten nach den Kriterien der EU-Taxonomie gefordert.

Was ist der Unterschied zwischen Ökobilanz, Lebenszykluskosten und Gebäuderessourcenpass?

Die Ökobilanz bewertet Umweltwirkungen wie das Treibhauspotenzial, die Lebenszykluskosten (LCC) die Kosten über den Lebenszyklus, der Gebäuderessourcenpass dokumentiert Materialien, Massen und Kreislauffähigkeit. In CircularLCA entstehen alle drei aus demselben Gebäudemodell.

Kann ich CircularLCA kostenlos testen?

Ja. Sie können CircularLCA kostenfrei testen und ein am Demo-Gebäude kostenlos ausprobieren. Gern zeigen wir Ihnen die Software auch persönlich an Ihrem Projekt.

Persönlich für Sie da

Fragen zur Ökobilanz Ihres Projekts?

Wir zeigen Ihnen CircularLCA an Ihrem Gebäude und beantworten Ihre Fragen zu Bilanzierung, Zertifizierung und GModG – persönlich und unkompliziert.

Jana Lohmann-Ebert

Jana Lohmann-EbertIhre Ansprechpartnerin bei CircularLCA

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